Historische Bilder neu entdecken

16.08.2026
11:00

Stereoskop & Historische Fotografie

Wie wurden Fotografien gemacht, bevor digitale Kameras, Smartphones und Bildbearbeitungsprogramme unseren Alltag bestimmten? Die Fotografin Rebecca Rüegg nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise in die faszinierende Welt der historischen Fotografie.

In einer eigens eingerichteten Dunkelkammer wird der Entstehungsprozess eines analogen Bildes anschaulich und unmittelbar erlebbar. Vom Entwickeln bis zum fertigen Abzug lässt sich beobachten, wie aus Licht, Chemie und Geduld ein fotografisches Bild entsteht. 

Ein besonderes Highlight ist zudem ein dem Stadtmuseum geschenktes Stereoskop. Mit diesem faszinierenden Betrachtungsgerät lassen sich historische Fotografien dreidimensional erleben. Die Bilder eröffnen einen ungewöhnlichen Blick auf vergangene Zeiten und zeigen, wie Menschen bereits vor über hundert Jahren ihre Welt fotografisch festhielten.

Ein Vormittag für alle, die sich für Fotografie, Technik und Geschichte begeistern.

Stadtfest mit den femmes sapiens

23.08.2026
ab 11.00

Bäuerinnen und Landfrauen

Wer war Lili Kohler-Burg? Mit ihrem Engagement wurde sie zu einer Pionierin der Schweizer Landfrauenbewegung und prägte deren Entwicklung nachhaltig.

Lili Kohler-Burg gründete den Aargauischen Landfrauenverein und war zudem eine wichtige Initiantin bei der Gründung des Schweizerischen Landfrauenverbandes. Damit setzte sie sich für die Vernetzung und die Interessen von Frauen auf dem Land ein und leistete einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen und politischen Organisation der Landfrauen.

Anlässlich des Stadtfests widmen sich die femmes sapiens dieser bemerkenswerten Persönlichkeit und ihrer Zeit. Die Historikerin Catherine Morgenthaler erzählt von Lili Kohler-Burg, ihrem Leben, ihrem Engagement und den gesellschaftlichen Verhältnissen, in denen die Landfrauenbewegung entstand.

Der Vortrag lädt dazu ein, eine Frau kennenzulernen, deren Wirken weit über Linn hinausreichte – und einen Blick auf ein Stück Schweizer Frauen- und Agrargeschichte zu werfen, das heute aktueller ist, als man vielleicht denkt.

Das Programm:

11.00 Uhr Sonntagsklänge – Hackbrettmusik mit Barbara Schirmer 

12.00 Uhr Bäuerin aus Linn und Pionierin der Landfrauen- bewegung – Lili Kohler-Burg – Gründerin des Aargauischen Landfrauenvereins und Initiantin des Schweizerischen Landfrauen- verbands, Vortrag von Catherine Morgenthaler, Historikerin 

13.00 Uhr Landfrauen und Bäuerinnen – ein Film zum UNO-Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen und ein Gespräch mit Anne Challandes, Präsidentin Schweizerischer Bäuerinnen- und Landfrauenverband SBLV, und Kathrin Bieri, Geschäftsführerin, moderiert von Astrid Baldinger 

14.00 Uhr Sonntagskleider – Sonntagstrachten zu betrachten mit Pascale Marder, Leiterin Stadtmuseum Brugg

Europäische Tage des Denkmals

12.09.2026
14.00 / 15.00

Vom Zeughaus zum Museum

Das Stadtmuseum Brugg lädt zu einer spannenden Führung durch das historische Zeughaus ein. Im Fokus stehen unter anderem die Zimmermannskunst der Dach- und Deckenkonstruktion und ihre Transformation im Rahmen der Umnutzung. Erfahren Sie mehr über die historische Bauweise und den Umbau dieses einzigartigen Gebäudes zum Stadtmuseum.

Teilnehmendenzahl beschränkt: Reservation über https://kulturerbe-entdecken.ch/

Alles Digital

Brugger Stadtgeschichte in Bildern – online entdecken

Tauche ein in die visuelle Geschichte von Brugg: Das Brugger Fotoarchiv ist neu online zugänglich und bietet einen faszinierenden Einblick in vergangene Zeiten. Ob markante Strassenzüge, festliche Umzüge, Arbeitsalltag oder Privatszenen – die Fotografien dokumentieren das Leben in Brugg seit dem 19. Jahrhundert.

Dank der digitalen Erschliessung sind die Bilder nun bequem recherchierbar. Wer auf Spurensuche gehen möchte, wird unter folgendem Link fündig:
www.brugg.ch/stadtarchiv

Die Bilder sind nicht nur eine Fundgrube für historisch Interessierte, sondern auch für Familienforschende, Architekturliebhaberinnen oder Schulen, die Stadtgeschichte lebendig vermitteln möchten.

Das Stadtarchiv Brugg arbeitet laufend daran, weitere Bilder zugänglich zu machen. Hinweise zu Personen, Orten oder Ereignissen auf den Fotos sind willkommen und helfen dabei, unser gemeinsames visuelles Gedächtnis zu vervollständigen.